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Parvovirose

Die Parvovirose ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die durch den
Canine Parvovirus verursacht wird. Dieser hat sich vermutlich aus dem
Panleukopenievirus der Katze entwickelt. Deshalb wird diese Erkrankung
auch Katzenseuche genannt, obwohl Katzen sie nicht übertragen
können und nicht an diesem Erreger erkranken. Die Parvoviren (CPV-2)
zählen zu den kleinsten Viren und werden durch Tröpfcheninfektion
übertragen, z.B. durch den Kot infizierter Hunde. Sie ist für junge Hunde
nicht ungefährlich. Untersuchungen zeigten eine Sterblichkeit bei
Welpen von 80%. Der Parvovirus ist sehr widerstandsfähig und kann in
der Umwelt gut überleben. Aus diesem Grund wird der Virus auch von
Menschen und leblosen Gegenständen als Zwischenträger übertragen.
Er kann sogar jahrelang in Hundehütten aus Holz überleben.

Symptome:
Die Krankheit kann sehr schnell verlaufen, so dass schon
nach wenigen Stunden der Tod durch eine Herzmuskelentzündung
eintritt. Dies ist besonders bei Welpen der Fall. Häufiger zeigen sich aber
Entzündungen des Magens oder Darms. Nach einer Inkubationszeit von
3-14 Tagen treten schwere wässrige, z. T. blutige Durchfälle und fast
unstillbares Erbrechen auf. Der Verlust der Flüssigkeit und Elektrolyte
führt häufig schnell zum Tod der Tiere.

Behandlung:
Vorbeugende Impfung